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Luis Kompatscher

Luis Kompatscher begann vor ungefähr 20 Jahren mit dem Training des Western Reitens.

Seine Liebe zu den Pferden entdeckte er aber schon viel früher. Sein Vater besaß eine kleine Landwirtschaft, wo auch Luis und seine Schwestern mithelfen mussten. Neben den Kühen und Kälbern gab es auch noch ein Pferd, das aber nur zur Unterstützung der Arbeiten am Feld und Acker gebraucht werden durfte. Luis hatte einen großen Wunsch, den er sich aber erst viel später, nämlich mit 19 Jahren, nach dem Militärdienst, erfüllen konnte. Sein erstes Pferd war ein Argentinier. Damals unternahm er mit seinen Reiterkollegen vorwiegend Ausritte ins Gelände. Allerdings fand er dies auf Dauer nicht befriedigend. Er begann nach neuen Wegen zu suchen, das sich als sehr schwierig gestaltete, da Horsmanship in Südtirol damals noch ein Fremdwort war.

Eigentlich nur durch Zufall kam er zu einer Videokassette von Jean Claude Dysli, dem Altmeister des Western und Ranchreitens. Luis war von diesem, für ihn neuen Reitstiel, so begeistert, dass er sich durch Bücher und Videos viel Wissen aneignete, und mit dem Training des Western Reitens begann. Bald aber merkte er, dass sein Pferd nicht die gewünschten Eigenschaften für dieses anspruchsvolle Training hatte, aber auch ein geeigneter Trainingsplatz in seinem Dorf fehlte.

Ein guter Freund, Arnold Tschager, hatte eine Haflingerstute namens Nikita im Stall, für diese er wenig Zeit hatte. Er bot Luis an das Pferd zu reiten.
So begann er mit der Stute auf einem alten Schotterparkplatz zu reiten und zu arbeiten. Nikita erwies sich als eifriges und lernwilliges Pferd und Luis konnte seine Begeisterung kaum mehr bändigen, als er sah, welche Ergebnisse er mit dieser neuen Reitweise erzielen konnte. Er startete bei Turnieren wie der Südtirol Cup, den er drei Jahre lang in allen Disziplinen gewann (Slalom, Trail, Barrel Racing und Reining). Dabei zählte nicht allein die Geschwindigkeit, sondern sauberes und präzises Reiten. So arbeitete Luis mit Nikita weiter um auf Turnieren mit höherem Niveau starten zu können. So Z.B: Internationale Turniere wie Augsburg oder Equitana, wo er sich auch im Finale beweisen konnte. Das Beste Ergebnis aber konnte er in einer Jack Pot Open mit 145 Score erzielen. Von diesem Zeitpunkt an, ließ ihn die Faszination des Reining Reitens nicht mehr los.

So begann er in Welschnofen mit einem kleinen Trainingsstall. Die Arbeitsmöglichkeiten in Welschnofen waren alles andere als ideal. Es gab nur eine Wiese als Außenplatz, der auch im Winter zum Reiten verwendet werden musste. Luis spezialisierte sich auf das Ausbilden der Pferde, Auftritte mit Nikita bei Shows wie beispielsweise bei der Fieracavalli in Verona, Weltausstellung in Ebbs, der Europaschau in Luxenburg und auch bei verschiedenen Veranstaltungen in Südtirol, sowie die Zucht des Haflingers.
Er kaufte sich einen 2 A Haflingerhengst namens N.TEDDY in Verona, der ein Jahr später bei der Nachpunktierung 1B erzielen konnte und im Frühjahr dann zum schönsten Hengst Südtirols gekört wurde. Im Herbst ging er dann in Verona bei der Fieracavalli als Italienchampion hervor.
Nach zwei Jahren Decksaison wechselte Luis den Hengst mit einem hervorragenden Junghengst aus Deutschland, namens ADONIS, den er nach einem halben Jahr Vorbereitung zur Körung brachte. Dort ging er als bestbewerteter Hengst Italiens mit einem sehr gut und drei ausgezeichnet hervor. Dies hatte es in der Geschichte des Haflingers noch nicht gegeben. Dem entsprechend war auch der Erfolg und Bekanntheitsgrad von Luis.

Nach zwei Decksaisonen verkaufte er den Hengst nach Italien in ein Staatsgestüt. Luis versuchte wieder neue Pferde zu finden, die für seine Arbeit geeignet waren, wobei dieses sich als schwierig erwies, da der modern gezüchtete Haflinger nicht mehr die gewünschten Voraussetzungen mitbrachte, nämlich: Grundvoraussetzungen zu besitzen für die Arbeit unterm Westernsattel und allgemein für den Pferdesport, nämlich einen klaren Kopf und entsprechende körperliche Voraussetzungen. So kann man sich nur wünschen, dass die heutige Zucht die Bedeutung dieser Eigenschaften nicht verkennt, denn Exterieur und Interieur sind gleichermaßen wichtig nur Pferde, die nicht zu lang oder zu groß geraten, mit einem harmonischen und wohlproportioniertem Exterieur, Pferde, die sich selbst tragen und ihr Gleichgewicht finden können, und, was eben so wichtig ist, Pferde, die die entsprechenden Charaktereigenschaften mitbringen, können Spitzenleistungen erziehlen.

Da Luis sehr Heimat verbunden ist und ohne seine Berge nicht leben wollte, versuchte er einen Stall in der Nähe seines Heimathauses zu finden. Das Schicksal wollte es so, dass der Stallerhof in Deutschnofen schon viele Jahre leer stand und Luis dort, inmitten unberührter Natur und der Bergwelt seine Arbeit mit viel Fleiß weiterführen konnte.

Im Frühjahr 2007 bei der Europaschau wurde Nikita, die nunmehr 20 Jahre alte Haflingerstute in einer brechend vollen Meranarena verabschiedet. Durch eine Verletzung verlor sie ihr linkes Auge. Aufgrund dieses Verlusts konnte sie ihren verdienten Ruhestand antreten.

Luis Kompatscher ist immer wieder auf Wettkämpfen und Showveranstaltungen unterwegs um sein Können und das seiner Pferde vorzuführen. Etwa 35 Pferde betreut Luis auf seinem Hof und alle jene die ebenfalls Turniere bestreiten, seine Non Pro`s, profitieren von seinem Können und seiner Erfahrung.
IMPRESSIONEN KONTAKTADRESSE
Luis Kompatscher
STALLERHOF

I-39050 Deutschnofen (BZ)
Phone + 39 349 55 43 099
E-Mail: info@reining-horses.it

MwSt. Nr. IT 01630450219


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